Auch Employer Branding braucht die konkrete Handlung

Das Ziel ist klar …

Die besten Köpfe, die engagiertesten Mitarbeiter an Bord zu holen und an Bord zu behalten – kompetent, zielorientiert, kreativ, loyal. Das bleibt das große Thema für alle Unternehmen.

… und der Weg?
Mitarbeiter begeistern! Aber wie?

Dass Employer Branding mehr ist als das, was ein Unternehmen, manchmal im wahrsten Sinne des Wortes kosmetisch, für seine Attraktivität tut (von Massage über Yoga bis zur Tischtennisplatte), ist mir immer wieder deutlich geworden. Mitarbeiter möchten – Incentives, Boni und Feel-good-Manager mal beiseite – doch vor allem mündige, aktiv handelnde Menschen sein und durch sinnvolle, zielgerichtete Handlungen auch so wahrgenommen werden.
Wenn ein Unternehmen es schafft, den Schatz der Mitarbeiteraktivierung zu heben, wird es doppelt belohnt, denn neben dem wirtschaftlichen Erfolg hat es sich als attraktive, seine Arbeitskräfte ernst nehmende und ihnen respektvoll begegnende, glaubwürdige und authentische Organisation bewiesen. Besonders die hochmotivierten und kreativen Köpfe werden hier ihre Chancen ergreifen wollen.

Employer Branding – Marke und Identität tatsächlich leben!

Warum wollen die besten Köpfe der IT-Branche bei Apple, Google und Co arbeiten? Ist es der Volleyballplatz, der Fitnessraum oder das gute Essen? Die Frage kann sich jeder selbst beantworten: Diese Arbeitgeber sind attraktiv, weil die Unternehmen an etwas arbeiten, das essentiell und innovativ ist und das die Welt tatsächlich verändert. Und – diese Firmen leben ihre Identität.

Weniger Incentives, mehr Bewusstsein für die Marke?

Ja! Aber, Markenbewusstsein alleine ist viel zu wenig. Ein Unternehmen gewinnt genau dann an Profil, wenn der innere Kern der Überzeugung in der Handlung aller wahr wird. Ein bloßes Versprechen, ein eingängiges Markenstatement, eine hoch-getunte PowerPoint-Präsentation sind nichts wert, wenn sie nicht im Unternehmen verankert sind und von allen Ebenen mitgetragen, in den Handlungen aller wahr werden.

„Im Anfang war die Tat“ …

… lässt Goethe seinen Faust forsch formulieren. Das gilt auch hier, denn mit Worten und Ideen wird man nicht weit kommen. Meine Erfahrung ist, dass Employer Branding konkrete Handlungen braucht. Lediglich an der allgemeinen Einstellung und dem Wissen zur Brand und den Werten des Arbeitgebers zu arbeiten, ist viel zu wenig. Nur konkrete Aktionen können Ergebnisse erzielen und notwendige Veränderungen herbeiführen. Vor allem geht es darum, das viel zu oft einen Dornröschenschlaf schlummernde Potential des Unternehmens endlich aus dem Schlaf zu reißen, die Mitarbeiter auf dem Weg in eine erfolgreichere Zukunft mitzunehmen und sie zu selbstbewussten Agenten dieser Veränderung zu machen.

Werkzeuge der Veränderung

Wie kommt man also vom Wort zur Tat – und vor allem zur Tat, die von allen Mitarbeitern mitgetragen wird? Ein von uns entwickeltes, überaus erfolgreiches Tool ist STRATACT. Diese Plattform macht Handeln im Sinne der Unternehmensidentität und Unternehmensstrategie sichtbar und für alle transparent.
Mit unserer Methodik leistet jeder Mitarbeiter Beiträge zum Erfolg. Dabei setzen wir eine App mit spielerischen Elementen ein, in der alle Kollegen ihr Handeln und ihre Milestones publizieren können. So ist zu sehen, an welchem Ziel konkret gearbeitet und welcher Aspekt der Firmen-Strategie genutzt wurde. Mit dieser neuen Transparenz wird auch das Coaching durch die Führungsebene wesentlich erleichtert.

Erfolge teilen und feiern

Die Idee, die der Plattform zugrunde liegt, ist es, von lediglich brillanten Ideen und wichtigen Entscheidungen zu einer echten praktischen Umsetzung zu kommen, also Strategien und Ziele tatsächlich zu nutzen. Mit bewussten Handlungen, die – wenn sie erfolgreich umgesetzt wurden – als „Erfolgsbeiträge“ geteilt und so zu einer Inspiration auch für die Organisation als Ganzes werden.
Wie funktioniert das? Zunächst einmal ist STRATACT eine zeitgemäße, softwaregestützte Plattform. Aber das Tool ist noch wesentlich mehr und setzt darüber hinaus das Wissen jahrzehntelanger erfolgreicher Unternehmungsberatung um.

Potentiale, Ziele, Strategien, Hebel

STRATACT funktioniert maßgeschneidert für jeden einzelnen User und kann unabhängig oder mit der Hilfe unseres Teams eingerichtet werden. Für eine erfolgreiche Implementierung sind zunächst innerhalb des Unternehmens verschiedene Felder zu erarbeiten: Potentiale erkennen, Ziele setzen, konkrete strategische „Hebel“ definieren, die die Strategie im Alltag umsetzen helfen, Identitäts- und Strategie-Taktiken wählen.
Die App veranschaulicht dann in konkreten, quantifizierbaren Auswertungen die Anwendung der Ziele und Strategien. So hat jeder Mitarbeiter immer im Auge, wie erfolgreich er im Vergleich zum Bereich, zur Abteilung oder zu den Durchschnittswerten des gesamten Unternehmens arbeitet.

Unternehmerische und persönliche Entwicklung

Viele Mitarbeiter empfinden es als besonders positiv, dass nicht nur die Kennzahlen des Unternehmens im Vordergrund stehen, sondern auch die eigene Entwicklung. So lassen sich persönliche Ziele wie „Denken außerhalb der Box“, „Fordere dich selbst heraus“, „Beziehungen stärken“, „Milestones feiern“ ebenso würdigen wie betriebswirtschaftliche Faktoren wie „Umsatz steigern“, „Materialkosten reduzieren“ und „Operative Kosten reduzieren“. Also harte und weiche Kriterien, die zusammen den Erfolg der Organisation wie auch die Arbeitswirklichkeit des Mitarbeiters ausmachen.

Messbare Ergebnisse

Wird STRATACT von 10 Prozent des Unternehmens eingesetzt, so ist bereits eine deutlich spürbare Dynamik zu erwarten. Sind es mehr als 30 Prozent, so wurde die Logik und Methodik in der Regel langfristig und strukturell verankert: Das Unternehmen entwickelt dann als lernende Organisation neue Fähigkeiten, um seine Ziele zu erreichen. Die Ergebnisse, die von uns konkret ermittelt wurden, belegen, dass – abgesehen von der Steigerung des Unternehmensergebnisses – die Identifikation der Mitarbeiter mit einem Kunden doppelt so hoch ist wie im Branchendurchschnitt.

Eine Bewegung starten!

Meine Erfahrung zeigt, dass STRATACT im Unternehmen zu implementieren bedeutet, eine Bewegung zu starten, bei der die Mitarbeiter mit Freude und Stolz teilen, wie sie die Strategie konkret bei ihrer Tätigkeit genutzt haben. Die für alle sichtbaren Ergebnisse der strategischen Handlungen belegen nicht nur die Steigerung der Produktivität, sondern auch, dass Kollegen und Management mehr voneinander wissen, ihr Know-how weiter ausbauen und noch genauere Kenntnisse über die Vorgänge im Unternehmen erlangen. Verstecken und Herrschaftswissen gibt es so nicht mehr, denn es ist wichtig, dass das gesamte Unternehmen mitgenommen wird, dass immer mehr Mitarbeiter aktiv die Strategie teilen und dadurch das Ergebnis verbessern.

Ist das die klassische Sichtweise auf Employer Branding? Sicher nicht. Es ist viel mehr eine Refokussierung auf das Wesentliche des Unternehmens. Und es ist zugleich ein Neuverständnis. Es bewirkt, dass das Unternehmen für den Mitarbeiter interessant wird, weil es tatsächlich das in den Mittelpunkt stellt, was es ausmachen sollte: seine Kernkompetenz. Dabei innovativ und erfolgreich zu sein und positiv auf das aktive und eigeninitiative Handeln aller zu setzen, dürfte so manche Tischtennisplatte als das erscheinen lassen, was sie ist – eine Nettigkeit am Rande, nicht aber das, was verantwortliche Arbeit im Kern ausmachen könnte.

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