Michael Girstmair

"Was kann der Grund sein für ein großes Unternehmen, nicht mit einem der Big Five in der Beratung zusammenzuarbeiten? Dieser Grund kann doch nur in einem ganz besonderen Zusatznutzen zu finden sein. Und da denke ich nicht an die Menschen, besondere Menschen gibt es überall …" Michael Girstmair bezeichnet sich selbst als idealisiert. Seit 25 Jahren selbst unternehmerisch in der Beratung tätig, beschäftigt er sich von Anfang an mit allen Aspekten von unternehmerischer Identität und dem Zusammenhang zwischen den Handlungen der Mitarbeiter und dem daraus resultierenden messbaren Ergebnisbeitrag. Diese „Handlungen" neben den alltäglichen und selbstverständlichen Kernaufgaben eines Mitarbeiters, in Erweiterung zu den bestehenden Routinen, zusätzlich zu initiieren und auf ein bestimmtes strategisches Ziel „auszurichten“, hält er aktuell für die größte Herausforderung von Unternehmensberatung an sich. Er nennt es die „letzte Meile“ auf dem Weg von tollen Konzepten zum Betriebsergebnis. „Definieren und festlegen, wie es sein sollte und sein könnte, ist eine Disziplin, und das in KPIs zu gießen eine weitere. Viele und natürlich vor allem die Großen beherrschen das perfekt. Wir wollen die Besten darin sein, dass möglichst alle Mitarbeiter einer Organisation das ihre dazutun, diese Konzepte durch ihren Handlungsbeitrag auch tatsächlich umzusetzen. Egal ob es um Transformationen im Geschäftsmodell geht, um Cost Cutting-Projekte oder eben um die Unternehmensidentität. Jedes Thema muss beeinflusst durch die Handlungen aller einen quantifizierbaren Beitrag zum Unternehmensergebnis leisten. Wir wissen heute wie. "Manchmal habe ich das Gefühl, wir sind die Einzigen, die sich mit diesem Aspekt von Umsetzung tatsächlich beschäftigen …"

KEYLENS-Studie 2016: Positionierung in der Automobilzulieferindustrie

„Positionierung differenziert intern und extern – sie gibt Orientierung.
Aber wissen Sie, wo Sie stehen?“

In der Automobilzulieferindustrie wird mit ‚harten Bandagen‘ gekämpft: die Megatrends der Branche verändern Technologien und Kaufentscheidungen, die Marktstärke der OEMs führt zu hartem Preiswettbewerb und starker Abhängigkeit. Für Sie als Automobilzulieferer ist das kein leichtes Pflaster. (mehr …)

Machen Sie mehr aus Ihrer Kernkompetenz

Die Kernkompetenz beschreibt die ureigene Fähigkeit eines Unternehmens, aus der sich die Produkte, Prozesse und Wettbewerbsvorteile ableiten. Die Kernkompetenz ist Ihr eigentliches Können und damit die Basis für Ihre strategischen Marktoptionen.

Swarovski ist ein exzellentes Beispiel, wie viele unterschiedliche Märkte durch ein und dieselbe Kernkompetenz möglich sind. Aus der Fähigkeit des Schleifens wurden Produkte abgeleitet wie Sammelfiguren, Schmuck, aber auch Ferngläser, Brillen und sogar Straßenfarbe und Verkehrsschilder. Eine Kompetenz vieler Märkte. Oft realisiert in verschiedenen Firmen und unter verschiedenen Marken, je nach Strategie und Kompetenzgrenzen des Marktes (es ist schwierig, Sammelfiguren und Verkehrsschilder unter der gleichen Marke zu verkaufen).

Gemeinsam können wir rasch und effizient Ihre strategischen Marktoptionen feststellen, die sich aus Ihrer Kernkompetenz ableiten lassen. Sie können mehr erreichen als heute. Entdecken Sie Ihre Möglichkeiten.

Woran glauben Sie?

In diesem Video zeigen uns 1.000 Italienerinnen aus Cesena, woran sie glauben: Sie wollen ein Konzert der Foo Fighters hier in Cesena. Wahrscheinlich ist das Konzert nur Ausdruck all der Hoffnungen und Emotionen, die damit verbunden sind. Diese Tausend vereint dabei ein echtes Anliegen, eine Überzeugung, die Berge versetzt. Das Anliegen ist der Grund, warum dieses Spektakel wahr wurde – nicht der Plan, nicht das Projektmanagement, sondern die Überzeugung von 1.000 Menschen.

„Everything starts with why“ und „People buy what you believe, not what you sell“ – mit diesen Sätzen trifft es Simon Sinek haargenau. Er beschreibt damit ein altbekanntes Phänomen, neu und sehr gut auf den Punkt gebracht: Inspirierte Menschen, Organisationen und Unternehmen sind erfolgreicher. Es ist das große Ganze, das uns anzieht und motiviert.

Ein echtes Anliegen ist die Antwort auf eine Überzeugung.
Simon Sinek at TED

Simon Sinek präsentierte auf der TED Konferenz sein Modell zum Anliegen.

„We challenge the way people use computers“ – damit brachte Steve Jobs des Öfteren das Anliegen von Apple auf den Punkt. Und diese Überzeugung stand und steht über allem und ist der Grund, dass es ein iPhone oder ein iPad gibt. Es ist die Überzeugung, dass in der Umwelt etwas fehlt, und nicht das vermeintliche Marktpotenzial. Erinnern Sie sich an die Einführung des iPads? Die Reaktionen waren verhalten, niemand wusste so recht, was man damit machen sollte. Schließlich besaß man schon ein iPhone und einen Laptop. Es war nicht die Folge einer rationalen Überlegung, das Ergebnis von Marktforschungen oder Fokusgruppen. Das iPad ist das Ergebnis einer Überzeugung, eine Inspiration, die Mitarbeiter wie Kunden zu Höchstleistungen anregt.

Das eigene Anliegen definiert man nicht, man findet es.

Das Buch „Das große Anliegen“ ist ebenfalls eine lesenswerte Lektüre zu diesem Thema.

Ein echtes Anliegen ist der stabile, eigentliche, unveränderlichere Daseinsgrund eines Unternehmens. Es ist dieser Ur-Auftrag, basierend auf einer Überzeugung, die es wert ist, unternehmerisch tätig zu sein, sich anzustrengen, reinzuknien. Wollen Sie das Anliegen Ihres Unternehmen wissen, so geht es nicht um einen rationalen Definitionsprozess ähnlich wie z. B. in Markenpositionierungs-Prozessen. Es geht um einen Prozess des Schürfens und Wiederentdeckens, was der Ur-Auftrag Ihres Unternehmens ist.

Am Ende solcher Prozesse haben Sie den Kern Ihres Unternehmens entdeckt und in der Regel erleben wir einen Aha-Moment: „Ja, exakt das ist es, was uns ausmacht, Spaß macht und uns antreibt.“

Auf dem Why basieren What und How.

Das stabile, unveränderliche Anliegen muss immer wieder neu in der aktuellen Umwelt interpretiert werden. Die Produkte und Dienstleistungen (das What) sind vom Zeitgeist, dem Stand der Technik und den Ansprüchen des Marktes genauso abhängig wie die Art und Weise, wie man es vermarktet und an den Mann bringt (das How). iPhone und iPad haben einen neuen Standard gesetzt. Sie haben die Art und Weise verändert, wie wir Computer nutzen. Das Anliegen von Apple bleibt trotzdem bestehen, sie müssen es jetzt neu interpretieren.

Wir helfen Ihnen dabei, Ihr Anliegen zu entdecken. Melden Sie sich.