Lucas Gnehm

„Mein Wechsel von der Bank in die Beratung entspricht meinem Bedürfnis, nicht mehr von internen Vorschriften getrieben zu sein, sondern mich wieder vermehrt mit Kunden auseinandersetzen zu können. Die Betonung von New KEYLENS auf Umsetzung passt bestens zu meiner Überzeugung, dass gerade bei Finanzinstitutionen die Herausforderung nicht nur darin besteht, sich über das Business-Modell in einem stark veränderten Umfeld Gedanken zu machen, sondern die Schlussfolgerungen auch in die Tat umzusetzen.“ Lucas Gnehm war seit 2009 als Generalist bei BNP Paribas in Wien für österreichische Banken und Versicherungen zuständig, bevor er ab 2013 wieder zurück in London als Managing Director die Verantwortung für Finanzinstitutionen in ganz Zentral- und Osteuropa übernahm. Als Kundenbetreuer lernte er dabei die ganze Breite von Geschäftsmodellen und Bankprodukten kennen – zusammen mit den entsprechenden Regulierungen. Dabei interessierte ihn vor allem, wie sich Regulierung auf die Strategie einer Bank auswirkt und wie verschiedenste Bereiche einer Bank einander beeinflussen. Beraten hieß aber auch hier, machbare Lösungen unter Berücksichtigung der regulatorischen Möglichkeiten zu finden und in die Tat umzusetzen, sei dies am Kapitalmarkt oder in bilateralen Transaktionen. Dabei legte er Wert darauf, das kleine mit dem großen Bild zu verbinden, um im intensiven Wettbewerb am Markt das beste Resultat zu erzielen. Davor leitete er ab 1998 bei Paribas in London das Debt Capital Markets Origination Team sowohl für Finanzinstitutionen als auch Industrieschuldner für den deutschsprachigen Raum. Dabei lag sein Schwerpunkt neben der Refinanzierung auf den Themen Regulierung, Eigenkapital, Verbriefung und Liquidität, verbunden mit den entsprechenden Transaktionen im Kapitalmarkt. Nach dem Studium begann er beim Schweizerischen Bankverein in Zürich im Bereich DCM Origination, bevor er 1996 nach London wechselte. Lucas Gnehm studierte an der Universität St. Gallen Volkswirtschaftslehre, die er während des Studiums bei der Interamerikanischen Entwicklungsbank in Washington, D.C. (USA) in die Praxis umzusetzen lernte. „In einer Welt des Wandels gewinnt derjenige, der sich nicht nur mit den neuen Regeln auskennt, sondern neue Wege sucht, diese sinnvoll umzusetzen. Ein ,Geht nicht!‘ ist für mich daher Ansporn, mit Kreativität und Augenmaß Alternativen zu finden.“