Thomas Lang

"New KEYLENS bedeutet für mich, Unternehmen durch die Verbindung von Fach-Know-how, stringenter Methodik und Aktivierung der Mitarbeiter auf ein höheres Niveau zu führen." Thomas Lang studierte in Wien Agrar-Ökonomik, absolvierte verschiedenste Managementausbildungen und bekleidete Geschäftsführungs- und Vorstandsfunktionen in national und international tätigen Unternehmen. Seine langjährigen praktischen Erfahrungen umfassen im Speziellen Sanierungen von Unternehmen unterschiedlichster Branchen und Größen. Im Laufe seines Berufslebens hat er erkannt, dass die Umsetzung von Strategien der Knackpunkt zum Erfolg ist. Das Strategie-Omnibusverfahren stellt für ihn den Missing Link im Wahrmachen von Strategien dar. Er ist überzeugt, dass diese Methodik praktisch für jedes Unternehmen dieser Welt relevant ist, ganz einfach schon deswegen, weil sich Unternehmen permanent in Change-Prozessen befinden. "Ich bin Entdecker, weil ich immer auf der Suche nach Optimierungspotenzialen in Unternehmen bin."

„Cochones“: Ein zentrales Kriterium am Weg zum Erfolg!

Es ist unglaublich. Österreich hat sich souverän für die Fußballeuropameisterschaft 2016 in Frankreich  qualifiziert. Der gelernte Österreicher kommt aus dem Staunen nicht heraus. Was haben wir gelitten, ich sag es nur ganz leise: Färöer-In….

Wie kam das? Kurz zur Erinnerung: Der Schweizer Marcel Koller wurde 2011 zum Teamchef berufen. Die ersten Reaktionen in der breiten Öffentlichkeit waren eher negativ. Auch einige ehemals hochverdiente Fußballprofis konnten ihre Skepsis nicht verbergen.

Was macht Koller? Er formt ein Team aus Spielern, deren Nominierung immer wieder für Erstaunen sorgt. Eine Mischung aus „logischen“ Spielern, solchen, die kaum Spielpraxis haben, weil sie bei ihren Stammvereinen nur Ersatz sind (Tormann, Mittelstürmer), und einigen, die in diversen Ligen in den Abstiegskampf verwickelt und dadurch psychisch angeschlagen sind. Dieser „wüsten“ Mischung schenkt er über Jahre hinweg wieder und wieder Vertrauen. In Lehrgängen verinnerlicht er ihr sein taktisches Grundkonzept, also sein Handlungsmuster zum Erfolg. Es kann bei jedem Spiel abgerufen und an den Gegner angepasst werden.

Diese Strategie, gepaart mit einer Wohlfühlatmosphäre bei Trainingslehrgängen, bringt Österreich unter die besten 10 Nationalmannschaften der Welt!

Niemand kann beweisen, ob ein anderes Konzept noch erfolgreicher gewesen wäre (was kaum mehr möglich ist). Aber natürlich ist es denkbar. Egal, auch die zweitbeste Strategie ist nur dann erfolgreich, wenn sie konsequent umgesetzt wird. Und darin liegt das wahre Erfolgsgeheimnis:

Marcel Koller hat, man verzeihe, „Cochones“, sein Ding konsequent durchzuziehen. Trotz vieler besserwisserischer Einflüsterer, mindestens 8 Mio. Teamchefs und einer Medienlandschaft, die bei Gott nicht zimperlich mit ihm umgegangen ist (mittlerweile ist er ihr Hero). Es ist müßig zu erwähnen – er hat echte Managementqualitäten.

An seine Mitarbeiter glauben und sein Ding durchziehen!

An alle Manager: Copy / Paste ist nicht nur erlaubt, sondern ausdrücklich empfohlen.

Reifenwechsel in 1,85 Sekunden

Ferrari brauchte im Jahr 2013 beim Boxenstopp von Fernando Alonso in Suzuka nur 1,85 Sekunden – Weltrekord. Unfassbar! Wie schafft man das? Eigentlich klar, durch Optimieren und Trainieren. Aber schauen wir ins Detail: Die Wagenheber sind Eigenentwicklungen, von denen manche so viel wert sind wie ein neuer Kleinwagen; die Pressluft-Schlagschrauber, mit denen die Radmuttern gelöst werden, sind frisiert und entwickeln eine Kraft, die mehreren Tonnen gleichkommt; es gibt Spezialisten für jedes Rad; bei Ferrari sind insgesamt 24 Mann im Einsatz; die Ampel springt auf Grün, wenn die Sensoren in allen Schlagschraubern und Wagenhebern „okay“ melden. Ja und zum Thema Training: Ferrari absolviert pro Jahr ca. 1900 Räderwechsel am stehenden Auto; Mercedes lässt die Boxencrew bei den Rennen regelmäßig donnerstagabends sowie freitag-, samstag- und sonntagmorgens zum Üben antreten, pro Einheit werden gut 30 Reifenwechsel geprobt. Immer die gleichen stupiden Handgriffe. Das Ergebnis: 1,85 Sekunden.

So entstehen Weltrekorde!

Es überrascht nicht, dass für Unternehmen die gleichen Erfolgskriterien gelten:

Es gibt ein gemeinsames Ziel. Es ist messbar und erreichbar. Jedem ist dies bekannt und jeder leistet an seinem Arbeitsplatz seinen Beitrag. Die gesamte Organisation arbeitet somit fokussiert in die gleiche Richtung. Das Wissen im Team wird genutzt, um Details laufend zu optimieren. Immer wieder werden erfolgsrelevante Handlungen getätigt. Diese oft sich wiederholenden, gleichen Handlungen führen zur Etablierung und Stabilisierung eines neuen Leistungsniveaus. Darauf aufbauend werden neue Ziele definiert.

Jedem ist bewusst, dass das schwächste Glied in der Kette bestimmt, welche Ziele erreichbar sind.

So entsteht unternehmerische Höchstleistung!

Wann macht eine nachhaltige Ergebnisverbesserung Sinn?

Was für eine Frage: Immer macht eine nachhaltige Ergebnisverbesserung Sinn! Und auch Banken würden diese Frage sofort mit einem „ja, immer“ beantworten. Ist es doch in deren grundsätzlichem Interesse, gesunde und erfolgreiche Unternehmen als Kunden zu haben. Welcher Kundenbetreuer möchte schon Gefahr laufen, ein Unternehmen aus seinem Portfolio aufgrund negativer wirtschaftlicher Entwicklungen an die interne Sanierungsabteilung übergeben zu müssen? Das ist ja irgendwo auch eine persönliche Niederlage.

Die Praxis sieht jedoch in etwa so aus: Banken erhalten jährliche wirtschaftliche Unterlagen von ihren Kunden und können somit deren Entwicklung verfolgen. Zusätzlich sammeln sie weitere Branchen- und Marktdaten aus diversen Quellen und führen persönliche Gespräche mit den Kunden. Sie haben also ein umfassendes Bild und erkennen somit auch etwaige negative Trends. Was unternimmt eine Bank in so einem Fall? Sie führt wiederkehrend persönliche Gespräche. Der Kunde wiegt die Bank in Sicherheit – so lange, bis er in der Sanierungsabteilung landet.

Warum ist das so? Gespräche mit Banken zeigen, dass deren Einflussmöglichkeiten anscheinend begrenzt sind: „Was sollen wir machen? Wir können erst dann Druck auf den Kunden erzeugen und gegensteuernde Maßnahmen einleiten, wenn wesentliche wirtschaftliche Kennzahlen definierte Grenzen unterschreiten.“
Die Frage, die sich daher stellt, ist, ob es Leistungen gibt, die Banken dem Kunden im Sinne einer wirtschaftlichen Vorsorge anbieten können, damit es gar nicht so weit kommt. Die Antwort ist JA. Angeboten werden müssten Serviceleistungen, die grundsätzlich jedes Unternehmen ansprechen – und in beiderseitigem Interesse sind. Beispielsweise könnten Banken Vorträge, Workshops, Schulungen, … veranstalten, in denen Unternehmen Orientierung und Inspiration bezüglich konkreter Handlungsalternativen zur Ergebnisverbesserung erhalten. Oder sie könnten Anreize für Unternehmen schaffen, die Möglichkeiten zur Ergebnisverbesserung entwickeln und deren Umsetzung laufend dokumentieren. In jedem Fall muss gewährleistet sein, dass diese Leistungen vom Kunden nicht als Druck der Bank verstanden werden, sondern im Gegenteil als Vorteil i. S. der Attraktivität der Bank empfunden werden.

Übrigens, dies wäre eine gute Chance für eine Bank, sich nachhaltig zu differenzieren: als echter Wirtschaftspartner des Kunden – wir sitzen im selben Boot und unterstützen dich!