AUTOMOTIVE
„iPhone schlägt das Auto als Statussymbol - Der eigene Wagen als Zeichen des Wohlstands hat ausgedient. In einer Umfrage sind den Befragten Designer-Küchen und iPhones wichtiger.“ Was in der Online-Ausgabe der Welt vom 28.10.2011, gerade in der Autonation Deutschland, fast ungeheuerlich anmutet, ist nichts anderes, als der Ausdruck einer unumstößlichen Tatsache: Die Automobilindustrie, und damit auch ihre Marken- und Marketingarbeit, steht vor echten Umbrüchen.
Bis vor gar nicht so langer Zeit konnte sich die Industrie darauf verlassen, dass allein ein poliertes Logo, eine blinkende Karosserie oder der satte Klang eines Motors Kundenherzen höher schlagen lassen. Zukünftig gilt es jedoch, Emotionalität und Verantwortung unter einen Hut zu bringen und den markenstrategischen Spagat zwischen Design, Komfort und Ästhetik einerseits und alternativen Antriebstechnologien oder umweltfreundlichen Fahrzeugkonzepten andererseits zu bewerkstelligen. An die Stelle der altbekannten Statuspositionierungen („größer, schneller, stärker“) werden daher in Zukunft auch Aspekte wie Intelligenz, Modernität oder Flexibilität treten.
Mit diesen tiefgreifenden Veränderungen der Erwartungen der Kunden an eine Automobilmarke gehen auch gravierende Veränderungen des Kauf- bzw. Nutzungsverhaltens der Automobilkonsumenten einher. So ist beispielsweise der Weg vom früher praktizierten „einfachen Kauf“ eines Fahrzeugs über das heute favorisierte Leasing zu der künftigen Suche des einzelnen Kunden nach individuell für ihn passenden Mobilitätskonzepten bereits vorgezeichnet.
Diese Herausforderungen müssen nicht nur die Ingenieure, sondern gerade auch die Marketeers der Automobilunternehmen als Chance begreifen, um sich über innovative Ansätze zu differenzieren und die Kunden weiterhin für sich zu begeistern. Umso schwerer wiegt nun, dass die Industrie das Thema Kundenorientierung zwar schon vor vielen Jahren für sich entdeckt hat, es aber noch lange nicht über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg – von der Produktdefinition bis zur Rücknahme von Altfahrzeugen – konsequent umgesetzt ist.
KEYLENS unterstützt mit langjähriger Erfahrung Unternehmen der Automobilbranche bei der Früherkennung neuer Markt- und Kundentrends, der Bestimmung von Wachstumspotenzialen sowie der richtigen Ausrichtung von Marken, Produktprogrammen, Marketing und Vertrieb. Dabei arbeitet KEYLENS mit OEMs ebenso zusammen wie mit den Automobilzulieferern.
Zu unseren Beratungsschwerpunkten zählen hier:
- Trendanalysen
- Profilierungs- und Wachstumsstrategien
- Milieubasierte Zielgruppensegmentierung
- Identitätsbasierte Markenpositionierung
- Umsetzung von 360° Markenerlebnissen
- Vertriebsstrategien
- Marketing- und Kommunikationsstrategien
- Effizienzmessung in Marketing und Vertrieb
AUSGEWÄHLTE KEYLENS PROJEKTBEISPIELE
Automobilhersteller I
AUTOMOBILHERSTELLER I
Thema:
Customer Journey Management
Ziel:
Stärkung des Markenerlebnisses an den Kundenkontaktpunkten entlang der gesamten Customer Journey zur langfristigen Absatz- und Ergebnisabsicherung
Ergebnisse:
- Erfassung, Bewertung und Priorisierung der einzelnen Kontaktpunkte entlang der gesamten Customer Journey aus der Innensicht sowie aus der – quantitativ und qualitativ – erhobenen Kundensicht
- Identifizierung fehlender und erfolgsrelevanter Kontakte („White Spots“)
- Darstellung von Kundenkontaktketten einzelner Zielgruppen
- Identifikation wichtiger Absprungs- und Bindungspunkte zur Gestaltung der Future Touchmap
- Empfehlungen für die Ausgestaltung idealtypischer Customer Journeys
- Pilotprojekte zur Umsetzung strategischer Quick Wins
KEYLENS Erfolgshebel:
Kombination profunder Erfahrung im Kundenmanagement und in der Automobilbranche als Grundlage für die Erarbeitung eines neuen Ansatzes für die Darstellung und das Management von Customer Journeys
Automobilhersteller II
AUTOMOBILHERSTELLER II
Thema:
Entwicklung Eckpfeiler Social Media-Strategie
Ziel:
Mittels eines Social Media-Benchmarkings sollten Best-Practice-Ansätze identifiziert werden, um daraus Ansätze für die Entwicklung einer Social Media Strategie abzuleiten
Ergebnisse:
- Festlegung individueller Benchmarking-Ansatz
- Analyse von über 40 Unternehmen mit jeweils 36 Kennzahlen
- Identifizierung von Handlungsmustern und Strategien in den verschiedenen Industrien sowie Ableitung von Handlungs-empfehlungen
- Erarbeitung Umsetzungsplan mit Verantwortlichen
KEYLENS Erfolgshebel:
Innovativer Social Media-Benchmark-Ansatz, mit geschäftsrelevanten Kennzahlen, die weit über das klassische Zählen von Fans hinausgehen



