Bulletin Luxe (#1): 7 Luxus-Thesen beyond traditional wisdom

Luxus ist schillernd, Luxus ist global, Luxus wächst – über Luxus redet und schreibt man gerne. Ist die Industrie doch um so vieles anziehender und attraktiver als manch andere schnöde Branche.

„Schillernd, global, wachsend“ – natürlich sind das Klischees und natürlich sind die zu hinterfragen! Also: Wie steht es tatsächlich um das Phänomen Luxus, wie steht es um die, die ihn „machen“, die weltweiten Luxusmarken, und wie steht es um uns, die Luxuskonsumenten?

KEYLENS berät seit Jahren Luxusunternehmen – mit sehr viel Leidenschaft, aber auch kritischer Distanz. Und die braucht – davon sind wir überzeugt – eine Industrie, die durchaus das Zeug dazu hat, sich selbst zu genügen und sich aus sich selbst heraus zu nähren! Luxus ist halt auch heile Welt.

Daher hier 7 Thesen jenseits des Tellerrands, jenseits der üblichen Weisheiten. Die Thesen sind nicht „pflegeleicht“ und sollen an die Mauern manch fester Überzeugung pochen. Daher brauchen sie Erläuterung, Beispiele, Hintergründe – die finden Sie hier in den nächsten Wochen und Monaten; wann immer es die Zeit erlaubt, werden wir uns eine der 7 vornehmen…

  1. Luxus ist ein atomisierter Mega-Markt – es gibt nur ganz wenige Big Player und eine riesige Anzahl kleiner Anbieter! Und dieser globale Markt, der in Wirklichkeit viele Märkte sind, soll weltweit 1,4 Billionen EUR groß sein!? Wir nennen es ein großes Rätsel!
  2. Ja, es gibt einen radikalen Wandel des Luxusverständnisses: natürlich! Darüber reden wir schon seit Jahren. Dumm nur: Luxus wird mehr und mehr zum „Unwort“. Und ohne semantisch verlockende Alternative. Kein Rätsel, aber eine ziemliche Aufgabe!
  3. Und gleichzeitig gibt es einen Mega-Trend hin zu Experiential Luxury. Das erfordert einen Mega-Change für die Luxusmarken und die Organisationen dahinter! Das wäre für change-erfahrene Unternehmen schon Herausforderung genug – für Luxusorganisationen ist es ein Achttausender! Denn Luxusmarken sind keine Change-Vorreiter, sondern – Verzeihung –  teilweise eher „lame (change) ducks“!
  4. Apropos Luxus wächst – ja, tut er prinzipiell, nur gerade weisen verschiedene Luxusmärkte eine veritable „Wachstumsdelle“ auf! Wir haben neulich um ein Kostensenkungsprogramm bei einer Luxusmarke gepitched, man liest von Filialschließungen. Auch Luxus kennt Krise!
  5. Kunde ist nicht gleich Kunde. Warum der Zwang zum Singular, warum sprechen wir immer von „dem Luxuskunden“. Um ihn ganz besonders von all den anderen Millionen normalen Konsumenten abzugrenzen? Wie dem auch sei. Sein „Name ist Legion, denn er ist viele“: es gibt 5 + 2 Luxus-Zielgruppen – in D, in Europa, in Amerika, in Asien! Diese 5 + 2 Zielgruppen erklären den globalen Luxus-Cosmos!
  6. Die großen Transformationen (Teil 1): warum entsteht ein Luxusunternehmen? Weil ein produktbesessener Unternehmer nach dem Besten strebt – und dieses Beste findet seinen Markt und ist irgendwann Luxus. Nur reicht das oft nicht mehr. These: Luxusunternehmen müssen sich von product maniacs zu customer focussed organisations entwickeln!
  7. Die großen Transformationen (Teil 2): der next level in der Kundenbeziehung erfordert eine Veränderung der Vermarktungsphilosophie von einem transaktionalen hin zu einem relationalen Modell! „Relational“ – kleines Wort, große Wirkung! Und ebenfalls eine Riesenaufgabe…

 

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