Sie sind gefragt: Themensuche für das 5. Kompetenzprojekt in der Bauzulieferindustrie

Das letzte Kompetenzprojekt in der Bauzulieferindustrie, ‚Multi-Channel Vertrieb‘, war aus KEYLENS Sicht ein großer Erfolg: Spannende Diskussionen, interessante Learnings – und wir können mit Stolz sagen, dass einige der Teilnehmer im Nachgang dazu konkrete Maßnahmen initiiert und ihre strategische Ausrichtung modifiziert haben.

Was machen wir zum Thema des 5. Kompetenzprojektes in 2017/18?
Dazu haben wir in den letzten Wochen in vielen persönlichen Gesprächen 7 Themenfelder identifiziert, die aktuell ganz oben auf der Aufgabenliste in der Bauzulieferindustrie stehen und die sich auch als Thema für ein Kompetenzprojekt eignen.

Wie letztes Jahr laden wir Sie wieder ein, an der Themenpriorisierung mitzuwirken und bis zum 31. Juli 2017 über den folgenden Link die aus Ihrer Sicht relevantesten Themencluster auszuwählen:
http://www.keylens.com/erhebung/index.php/survey/index/sid/164483/newtest/Y/lang/de

Folgende Themen stehen dabei zur Auswahl:

Die neue Herausforderung: Amazon, Online-Portale (thermondo, deinetuer, jalousien24 etc.) und andere digitale Fremdvertriebs-Kanäle

Neue digitale Fremdvertriebs-Kanäle bieten enorme Wachstumspotenziale, aber auch die Gefahr, den Kundenzugang oder die Hoheit über Marke und Preise zu verlieren. Welche Rolle sollen digitale Fremdvertriebskanäle in der Marktbearbeitung spielen? Welche Zielgruppen werden damit erreicht? Welche Produkte werden in diesen Kanälen zu welchen Konditionen vertrieben? Wie wird die Markenpositionierung sichergestellt? Wie reagieren die etablierten Vertriebskanäle darauf? In welchem Ausmaß kann die Distribution über die verschiedenen Kanäle kontrolliert werden?

Vom Lead zum wertvollen Kunden: Der Zugang zum gewerblichen und privaten Endkunden wird ein zukünftiger Erfolgsfaktor

Die wenigsten Unternehmen haben für sich den Prozess sowie die Verantwortlichkeiten von der Leadgenerierung bis hin zum Kundenmanagement klar und durchgehend definiert. Was sind die relevanten Zielgruppen in den einzelnen Marktsegmenten (z. B. Renovierung, Neubau)? Wie werden die Leads generiert, qualifiziert, weitergeleitet, der Kaufabschluss überwacht und im After-Sales betreut? Welche CRM-Lösungen und andere (digitalen) Instrumente haben sich in der Bauzulieferindustrie als erfolgreich etabliert?

Der Verarbeiter als Wachstumsbremse: Qualifizierte Verarbeiter werden zum Engpass bei gleichzeitiger Veränderung ihrer Rolle

Nachwuchssorgen und der teilweise Wegfall der Meisterpflicht führen zu einem Mangel an qualifizierten Verarbeitern. Gleichzeitig findet eine Spreizung zwischen reinen Low-Budget- Erfüllungsgehilfen und Verarbeitern mit Qualitätsanspruch und Preispremium statt. Was bedeutet diese veränderte Rolle des Verarbeiters für die Marktbearbeitung? Was gibt es für Optionen zum Umgang mit dem qualifizierten Verarbeitermangel? Wie kann die Customer Journey Begeisterung und Bindung erzielen bzw. Wechselbarrieren aufbauen?

Radikales Umdenken: Von produktzentrierten hin zu kundensegmentspezifischen Geschäftsmodellen

Die meisten Geschäftsmodelle in der Bauzulieferindustrie haben noch zu sehr die Produkte und nicht die differenzierte Bearbeitung der Kundensegmente im Fokus. Wie plant man die Vermark-tung her von den Zielgruppen und Marktsegmenten? Wie sehen die einzelnen Marktmodelle aus? Woher kommen die Informationen und Kennzahlen? Was sind relevante Vertriebskanäle und welche Kompetenzen und Systeme (z. B. CRM) braucht eine Organisation dafür?

Digitalisierung von Prozessen: Steigerung der Effizienz und Kundennähe durch neue digitale Möglichkeiten wie z. B. Video-Beratung auf der Baustelle

Die zahlreichen Optimierungsmöglichkeiten durch die Digitalisierung im Rahmen der Bestell-, Bestellabwicklungs-, Anliefer- und Betreuungsprozesse auf der Baustelle werden in der Bauzulieferindustrie nur unzureichend gehoben. Welche heute noch analogen Prozesse auf der Baustelle können durch eine Digitalisierung beschleunigt und/oder verbessert werden? Können durch Prognosemodelle die Produktion und Logistik optimiert werden? Müssen dazu die Kundenbedürfnisse und -prozesse besser verstanden werden, um begeisternde Lösungen zu entwickeln?

Markenpositionierung: Reichweite, Relevanz und Premium als Garant für Unabhängigkeit von Vertriebsstufen und direktem Kundenzugang

In Zeiten von steigender Entscheidungsmacht des Endkunden, Vertikalisierungsaktivitäten des Handels sowie einer durch BIM steigenden Bedeutung von Planern und Architekten kommt dem Thema Markenpositionierung eine außerordentlich wichtige Rolle zu. Wie kann durch die Positionierung der Marke die Wahrnehmung und Relevanz bei Endkunden sowie Planern und Architekten gesteigert werden? Wie kann die eigene Position gegenüber dem Handel und seinen Eigenmarken gestärkt werden? Was kann man von den Top B2B-Marken (z. B. Würth oder Hilti) und deren Strahlkraft auf den B2C-Bereich lernen?

Black Box-Planer und Architekten: Steigende Bedeutung, jedoch keine strukturierte Kenntnis und Bearbeitung

Vor allem durch die Einführung von BIM wird der Einfluss der Planer und Architekten deutlich ansteigen. Bei vielen Verarbeitern mangelt es jedoch an einer strukturierten Kenntnis und Bearbeitung dieser Gruppe. Wie wird die zukünftige Rolle der Planer und Architekten aussehen? Welche internen Strukturen, Ressourcen und Prozesse sind seitens der Verarbeiter notwendig, um die Planer und Architekten entsprechend zu bearbeiten? Mit welchen Maßnahmen können Planer und Architekten nachhaltig angesprochen werden? Welche Rolle werden im Rahmen von BIM noch Ausschreibungen spielen?

Wir freuen uns über Ihre Themenpriorisierung bis zum 31. Juli 2017 über den folgenden Link: http://www.keylens.com/erhebung/index.php/survey/index/sid/164483/newtest/Y/lang/de

Haben Sie Fragen, Interesse an einer Teilnahme am Kompetenzprojekt oder einem unverbindlichen Erfahrungsaustausch? Dann melden Sie sich gerne direkt bei stephan.hirschsteiner@keylens.com.

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