Tarifvertrag verlagsangestellte bayern 2018

Wo es dich gibt, spielt der Betriebsrat eine wichtige Rolle bei der Beilegung von Streitigkeiten, bevor er vor Gericht kommt. Einzelne Arbeitnehmer sowie Betriebsräte und Gewerkschaften haben das Recht, einen Fall vor Gericht zu bringen. Die Gewerkschaften hingegen haben kein Recht, kollektive Forderungen (Verbandsklagerecht) zu vertreten – das richtige Recht zu bekommen, ist eine seit langem bestehende Gewerkschaftsforderung. Dentons berät Konzerne, Unternehmen und Führungskräfte in allen Bereichen des Arbeits- und Sozialversicherungsrechts. Das Team verfügt über umfangreiches Know-how in den Bereichen Gesundheitswesen, Dienstleistungen, Transport und Logistik sowie in der Finanz-, Versicherungs-, Metall- und Elektronikindustrie, einschließlich der Automobilindustrie. Co-Teamleiter Markus Diepold verfügt über Erfahrung im kollektiven Arbeitsrecht und in Restrukturierungsfragen, die häufig multigerichtliche Aspekte aufweisen, während Co-Leiter Utz Andelewski eine hervorragende Nische im kirchlichen Arbeitsrecht hat und verschiedene gemeinnützige Einrichtungen berät. Seit Februar 2019 ist Sascha Grosjean, der von Taylor Wessing kam, für die Einrichtung des Düsseldorfer Büros verantwortlich. Er hat überwiegend rentenbezogene Arbeit. Die praxisbezogene Praxis von Latham & Watkins LLP konzentriert sich auf High-End-Arbeiten und insbesondere auf Restrukturierungs- und Sanierungsmaßnahmen.

Neuzugang Anne Kleffmann von Watson Farley & Williams LLP, die im März 2019 nach dem Ausscheiden von Claudia Heins und Stefan Lunk Ende 2018 ins Team kam, verfügt über besondere Expertise in diesem Segment. Die Praxis wird von Tobias Leder geleitet, der nationale und internationale Mandanten in strittigen Fragen vertritt und auch über Expertise in betrieblicher Altersvorsorge verfügt. Die Gesundheits-, Pharma- und Chemieindustrie sind für das Unternehmen bedeutende Branchen. Ellguth, P. und Kohaut, S. (2018), “Tarifbindung und betriebliche Interessenvertretung. Ergebnisse aus dem IAB Betriebspanel 2017 `, WSI-Mitteilungen, Nr. 71, (4), S. 299-306.

In den Nachkriegsjahren gab der Gesetzgeber als Reaktion auf die NS-Vergangenheit den Behörden eine eher begrenzte Rolle in den Arbeitsbeziehungen. Das Tarifgesetz (TVG) von 1949 garantiert Gewerkschaften, Arbeitgeberverbänden und einzelnen Arbeitgebern Autonomie in Tarifverhandlungen. Im Rechtsstreit entscheiden die Arbeitsgerichte über das Recht einer Organisation auf Abschluss eines Tarifvertrags und über die Gültigkeit eines Tarifvertrags. Die Sozialpartner können den Arbeitsminister um eine Verlängerung des Abkommens ersuchen. Ein grundlegender Rechtsgrundsatz für Streitigkeiten ist, dass Arbeitskampfmaßnahmen ein zielführendes Ziel verfolgen müssen, das tarifvertraglich geregelt werden kann. Streiks und Aussperrungen sind daher nur im Rahmen von Tarifverhandlungen rechtmäßig, und politische oder generalpolitische Streiks gelten als rechtswidrig. Nur Gewerkschaften haben das Recht, einen Streik auszurufen.

Print Friendly, PDF & Email