Vwl-vertrag ausbildung

Fortschritt, Innovation und optimale kundenspezifische Lösungen sind unsere Ziele. Unsere Mitarbeiter arbeiten jeden Tag hart, um diese Ziele zu erreichen. Sie können unsere Wertschätzung und Anerkennung dafür erwarten. Die engagierte Unterstützung unseres Unternehmens gibt Ihnen Verantwortung und Handlungsspielraum. Wir unterstützen die berufliche und persönliche Entwicklung unserer Mitarbeiter durch eine angemessene Weiterbildung. Auch die finanzielle Komponente kommt in unserem Unternehmen nicht zu kurz: Unser Gewinnbeteiligungsmodell für Mitarbeiter garantiert, dass sich eine gute Leistung in der Gehaltsaufstellung widerspiegelt. Diese Faktoren und unsere angenehme Arbeitsatmosphäre sind sicherlich nur einige der Gründe, warum viele unserer Mitarbeiter seit vielen Jahren bei eta plus sind. Wir sind stolz auf diese langen Dienstzeiten und es ist uns sehr wichtig, dass sich unsere Mitarbeiter auch in Zukunft mit unserem Unternehmen identifizieren. Ein grundlegender Rechtsgrundsatz für Streitigkeiten ist, dass Arbeitskampfmaßnahmen ein zielführendes Ziel verfolgen müssen, das tarifvertraglich geregelt werden kann. Streiks und Aussperrungen sind daher nur im Rahmen von Tarifverhandlungen rechtmäßig, und politische oder generalpolitische Streiks gelten als rechtswidrig. Nur Gewerkschaften haben das Recht, einen Streik auszurufen. Sekundäre Klagen können unter bestimmten Umständen zulässig sein.

Es gibt kein individuelles Streikrecht der Arbeitnehmer. Streiks, die nicht offiziell von einer Gewerkschaft anerkannt werden, sind rechtswidrig. Eine Abstimmung ist nur erforderlich, wenn es bestimmte Gewerkschaftsregeln erfordern. Karrierebeamten (Beamte) ist es verboten, zu streiken. Ein rechtswidriger Streik begründet Schadensersatzansprüche und insbesondere gegenseitige Ansprüche auf eine einstweilige Verfügung zwischen den Beteiligten. Ob ein Streik rechtswidrig ist oder nicht, entscheiden jeweils die betreffenden Arbeitsgerichte. Rechtlich sind Arbeitgeber nicht verpflichtet, eine Berufsausbildung oder Weiterbildung anzubieten. In diesem Bereich ist es nach dem Betriebsverfassungsgesetz vorgesehen, dass sie in dieser Hinsicht mit dem Betriebsrat zusammenarbeiten. Nach den Gesetzen der Bundesländer haben Arbeitnehmer das Recht, fünf Tage Bildungsurlaub pro Jahr (Bildungsurlaub) zu nehmen. Diese Form des bezahlten Urlaubs kann für die Erwachsenenbildung (Sprachen, Gesundheit, politische, gesellschaftliche Themen) oder für eine berufsbezogene Ausbildung in Anspruch genommen werden.

Die Ausbildung muss festgelegten Standards entsprechen, und die Anbieter müssen zertifiziert werden, um bezahlten Ausbildungsurlaub zu gewähren. In der Praxis werden Ausbildungsferien am häufigsten von Arbeitnehmern des öffentlichen Sektors und Arbeitnehmern in großen Unternehmen ausgeübt. Die Tarifverhandlungen umfassen die Löhne und Arbeitszeiten der Auszubildenden und deren Einstellungsmöglichkeiten nach Beendigung der Ausbildung. Auf Betriebsebene haben Betriebsräte Mitbestimmungsrechte bei der Durchführung der betrieblichen Berufsausbildung. In der Tarifrunde 2015 einigten sich die Sozialpartner der Gewerkschaft Metall und Maschinenbau auf die Aufnahme von bezahltem Ausbildungsurlaub in die Branchenvereinbarung. Darüber hinaus wird die bezahlte Ausbildungszeit auch durch Betriebsvereinbarungen von Arbeitgebern und Betriebsräten gewährt.

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